Die heutige Datensicherheit

15.04.2014
von David Dostal in Allgemein

Das Thema Datensicherheit steht bei FetView natürlich an oberster Stelle. Ich traue mich zu behaupten, dass die Sicherheit unserer Systeme (inklusive Datenhaltung) höher ist als der heute gängige Bankenstandard.

Allgemein kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Internet eine höhere Sicherheitsstufe als die alte Offline-Welt bietet. Ich möchte zwei einfache Beispiele nennen, die jeder von uns kennt:

Bezahlung per Kreditkarte

Die Kreditkarte als solches ist in zwei Sicherheitsteile geteilt: In die Vorder- und Rückseite.

Um eine Bezahlung im Laden durchzuführen, müssen Sie Ihre Kreditkarte bei sich haben. D.h. bei einem Einkauf händigen Sie dem Verkäufer Ihre Kreditkarte aus. Dieser steckt sie in das Bezahlterminal, Sie geben Ihre PIN ein oder unterschreiben den Verkaufsbeleg, fertig.

Um eine Bezahlung im Internet auszuführen, „sollten“ Sie Ihre Karte physisch bei sich haben. Da Sie aber Ihre Karte dem Verkäufer physisch nicht aushändigen können, es aber sichergestellt werden soll, dass Sie Ihre Karte auch wirklich bei sich haben, wird im Bezahlformular nicht nur die Kreditkartennummer und das Gültigkeitsdatum der Vorderseite eingegeben, sondern auch der sogenannte CCV Code der Rückseite, d.h. Informationen beider Seiten.

Wenn Sie aber Ihre Kreditkarte dem Verkäufer im Laden aushändigen, so hat dieser die Möglichkeit sich die Daten der Vorder- und Rückseite der Karte zu „kopieren“. Es reicht wenn er eine Kamera so platziert, dass er nur kurz beide Seiten der Karte in die Kamera halten muss. Und schon hat er alle Daten von Ihnen, um mit der Karte bspw. im Internet einzukaufen.

Jede Bank, bzw. jedes Bezahlsystem im Internet, z.B. PayPal, fordert vom Betreiber eine verschlüsselte Verbindung. D.h. Ihre eingegebenen Daten können von keinem anderen eingesehen werden und können somit auch nicht missbraucht werden. Im Gegensatz zum Einkaufsladen, wo Sie faktisch Ihre Kreditkartendaten unverschlüsselt freigeben.

Banküberweisungen

Früher: Ich denke viele von Ihnen werden noch die „alten“ klassischen Banküberweisungen kennen:

Überweisungsformular ausfüllen, unterschreiben und in den „Überweisungskasten“ der Bank werfen, bzw. beim Schalter abgeben.

Dies konnte faktisch jeder für jeden machen. Das Einzige was es brauchte, war die Kontonummer und im besten Fall eine ähnliche Unterschrift des Kontoinhabers. War der Bankangestellte nicht aufmerksam genug und hat dieser die Unterschrift auf dem Überweisungsformular nicht gründlich genug mit Ihrer hinterlegten Unterschrift bei der Bank verglichen, wurde das Geld ohne Probleme überwiesen.

Heute: Alleine das Einloggen in Ihr Bankkonto ist ein hochgradig abgesicherter Prozess. In den meisten Fällen reicht es nicht aus, den Benutzernamen und das Passwort einzugeben, sondern eine zusätzliche Sicherheitsstufe z.B. über SMS-Authentifikation, erhöht die Sicherheit.

Diese Beispiele zeigen die Unterschiede zwischen der Offline- und der Onlinewelt. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere.

Die heutige „Angst” der Benutzer vor Datenmissbrauch, wird oft durch Unwissheit getrieben. Auf der einen Seite verstehe ich diese Sorge, auf der anderen Seite sollten wir uns alle einmal überlegen, wie unsicher unsere alten „offline“ Prozesse sind, welche Möglichkeiten uns die neuen Technologien bieten und wie sie unser Leben vereinfachen.

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